5.0/5 Sternen basierend auf 42 Kundenbewertungen

Nieder mit den Hausaufgaben!

…so titelt ein aktueller Artikel in Spiegel online. Denn in Spanien haben Familien der “Hausaufgaben-Flut” den Krieg erklärt und wollen nun streiken. Ziel der Kampagne sei die gänzliche Abschaffung der Hausaufgaben. Begründung: Unter dem zunehmenden Hausaufgaben-Volumen leide das Familienleben auch an den Wochenenden. Kinder hätten nur noch selten Zeit zum Spielen. Somit werde in Spanien Artikel 31 der UN-Kinderrechts-Konvention verletzt, wonach Kinder Recht auf Ruhe, Freizeit und Spiel haben, hieß es.

Das haben die Kinder in Deutschland auch. Ein Recht auf Ruhe, Freizeit und Spiel. Doch für mich gibt es auch andere Gründe die gegen Hausaufgaben sprechen:

  • Sind die Hausaufgaben nicht dem Lernstand des Kindes individuell angepasst und deshalb zu schwer, sitzen Sie als Eltern mit ihren Kindern nachmittags unangebracht lange daran. Das Kind vertieft nicht den Lernstoff des Vormittags, sondern bekommt wieder das Gefühl der Unzulänglichkeit. Die Stimmung zu Hause ist dann meist gereizt und negativ belastet.
  • Hat das Kind den Lernstoff morgens verstanden, dann reicht das meistens aus, eine Wiederholung nachmittags ist dann nicht wirklich nötig.
  • War der Lernstoff jedoch in der Schule schon nicht verstanden, dann wird die Hausaufgabe dieses Verständnis nicht wirklich fördern. Die wiederholte Problemstellung belastst und frustet das Kind unnötig. Es wäre eigentlich Aufgabe der Schule hier nochmal anzusetzen und dem Kind ein Verstehen zu ermöglichen; das geht jedoch nicht über Hausaufgaben!
  • Und zu guter Letzt am Beispiel Mathehausaufgaben: Was nützt es, wenn ein Kind zählend rechnet, nicht weiterkommt und bei jeder Aufgabe zu lange braucht? Was genau sollen dann Hausaufgaben bezwecken?

Meine Rechen – Hausaufgabentipps:

  1. Sind die Aufgaben zu schwer und nicht dem Lernstand des Kindes angepasst (kann es die Aufgaben nicht alleine lösen), suchen Sie leichtere Aufgaben aus dem Heft und lassen Sie Ihr Kind diese Aufgaben lösen. ODER: Sie machen 10 min. Kopfrechnen mit Aufgaben die es schon kann und lassen die schriftlichen Hausaufgaben ganz sein.
  2. Hausaufgaben sollten in der Regel nicht länger als 10-15 min. Zeit in Anspruch nehmen! Sind diese vorbei – einpacken lassen. Der Lehrerin diese Vorgehensweise bitte mitteilen, oder unter die nicht gelösten Aufgaben drunter schreiben.
  3. Bei zu schweren Aufgaben mit dem Kind den Lösungsweg besprechen und zwei bis drei Beispielaufgaben mit ihm rechnen. Geht das nur mit Mühe und ohne wirkliches Verständnis des Kindes – aufhören.
  4. Bei LehrerInnen die bezgl. der Hauaufgaben nicht mit sich reden lassen, können Sie die Ergebnisse dem Kind diktieren und danach (weil das ja schnell gegangen ist) noch Aufgaben üben, die gerade wichtig für das Kind sind (also die Aufgaben, wo es gerade im Rechnen lernen steht).
  5. Bitte suchen Sie bei Hausaufgabenkonflikten frühzeitig das Gespräch mit der Lehrkraft, es lässt sich eigentlich immer eine gute Lösung für alle finden!

Eltern-Rechenerfolgskurs

Viel Erfolg!

Ihre

Christine Strauß-Ehret

Schreiben Sie einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung genehmigt.

Search

Customer Reviews

Based on 18 reviews
100%
(18)
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
B
Brigitte
Super Konzept

Liebe Eltern,
ihr seid hier richtig, wenn ihr Hilfe für Euer Kind braucht, das mit dem Rechnen Probleme hat. Ich hatte zwei rechenschwache Kinder. Mein Sohn hat seine mittlere Reife absolviert. Bei ihm kannte ich das Würfelhauskonzept noch nicht. Bei meinem Sohn ist es uns, mit viel Hilfe von einer Dyskalkulietrainerin (Grundschule), und später mit kompetenter Nachhilfe gelungen ihn durch das Schulsystem zu bringen.
Bei meiner Tochter bin ich zum Glück auf das Würfelhauskonzept gestoßen. Sie ist in der 2. Klasse und wir haben an Weihnachten in der 1. Klasse mit dem Würfelhauskonzept begonnen. Ich war damals verzweifelt, da ich die Problematik ja schon von meinem Sohn kannte. Innerhalb von 4 Wochen hat meine Tochter ein Zahlenverständnis für den Zahlenraum bis 10 aufgebaut und konnte normale Aufgaben ohne Platzhalter rechnen. Im Moment beherrscht sie den Zahlenraum bis Einhundert und kann Platzhalter Aufgaben lösen. Sie baut ein richtiges Zahlenverständnis auf. Mit Hilfe der Videos von Christine bringe ich ihr alles bei. Natürlich gibt es auch bei uns manchmal Frust und gefühlte Rückschritte. Nur nicht den Mut verlieren. Ihr werdet aber belohnt. Plötzlich geht es dann wieder 2 Schritte vorwärts. Ich bin so dankbar, dass es Christine und das Würfelhauskonzept gibt. Ich kann es Euch nur empfehlen. Vor allem habe ich den Vergleich durch meine beiden Kinder. Das Würfelhauskonzept ist der viel bessere und erfolgreichere Weg.

A
Antje Bernert

Die Materialien sind sehr hilfreich, um die Lernaufgaben zu Veranschaulichen.

M
Martina von Moos
Super Lerntechnik

Mit dem Würfelhauskonzept hat mein Sohn das Rechnen gelernt. Die Lerntechniken der Volkschulen passen nicht für alle Kinder. Bei uns war es so. Mit Würfelhaus hat mein Sohn spielerisch, visuell und motiviert rechnen gelernt. Wir wenden auch den Kurs Schreibvermögen an, den ich sehr weiterempfehlen kann. Mit der Unterstützung von Christine ist unser Sohn auf einem guten Weg in der Schule. Herzlichen Dank.

D
Dagmar
Einfach toll

Das Würfelhaus ist großartiges Konzept! Mein Sohn hatte kein Mengenverständis - dank des Würfelhauses konnten wir das schnell nachholen. Mittlerweile hat er sehr viel Selbstbewusstsein entwickelt und Mathe lieben gelernt! Vielen Dank!

C
Christine Miribung
Super

Dank des Würfelhaussystems hat unsere Tochter die Mengen besser erfasst und seitdem ist Mathematik fast zu ihrem Lieblingsfach geworden