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Die erste von drei schlimmen Stolperfallen...

Im Matheunterricht der Grundschule gibt es einige Stolperfallen, die dazu führen, dass viele Kinder nicht fehlerfrei rechnen lernen!

Stolperfalle Nr.1 sind unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen im Mengenverständnis.

Ein Beispiel: Thomas und Lena sind beide im Kindergarten in der Vorschule und während Thomas schon ganz genau weiß, dass 5 zwei mehr ist als 3, gibt Lena ganz unbedarft die falsche Antwort. Sie sagt einfach 5.

Was bedeutet das konkret?

Halten Sie mal einem Kind mit ungefähr 5 Jahren zwei Hände mit Bonbons hin. Auf einer Hand deutlich weniger als auf der anderen. Wonach wird es greifen? Vorausgesetzt, es sind keine Hustenbonbons, die das Kind gar nicht mag… .

Klar! Es nimmt natürlich die Hand mit den meisten Bonbons.

Das schaffen eigentlich alle Kinder. Auch ein Menschenaffe wird immer zu dem Teller mit Bananen greifen, wo mehr davon drauf sind. Das ist genetisch angelegt.

Was sich aber bei Thomas und Lena deutlich unterscheidet ist das konkrete Wissen um die Teilbarkeit einer Menge. Die Begründung von Thomas zu der Frage: „Wie viel ist es mehr? lautet selbstbewusst: „ich hab gerechnet 3 + 2 ist gleich 5. Er weiß also schon, dass die Bezeichnung 5 für die z.B. 5 Bonbons bedeutet, dass darin die zwei Teilmengen 3 und 2 enthalten sind.

Lena denkt noch ganz anders. Für sie ist 5 das 5. Element in einer Reihe. Also 1,2,3,4,5. (Finger zeigen) Das ist 5!

Und hier ist nun Lena deutlich im Nachteil zu Thomas. Denn sie muss damit sie alle Anforderungen beim Rechnen versteht, ihr bereits erworbenes Wissen um das der Teilbarkeit einer Menge – was Thomas ja schon weiß – erweitern.

Thomas steht also an einem ganz anderen Punkt beim Mathe lernen als Lena. Er ist ihr schon zu Beginn der 1. Klasse weit voraus!

Eltern-Rechenerfolgskurs

Wie kommt Lena nun zu diesem Wissen?

Einfach erklären – das funktioniert nicht!

Der Stolperstein liegt für mich nun darin, dass der Kenntnisstand der Kinder zu Beginn der 1. Klasse in der Schule meistens nicht abgefragt wird. Und demzufolge alle Kinder mit den gleichen Übungen und Materialien arbeiten.

Ob sie ein Mengenverständnis bereits ausgebildet haben, oder nicht.

Für Kinder wie Thomas sind diese Anfangsübungen meist zu leicht – er weiß das ja alles schon. Aber was ist mit Lena? Bekommt das Mädchen mit den angebotenen Übungen und Materialien wirklich ein Verständnis für das Teil – Ganzes einer Menge?

Nein. Nicht zwingend. Sie können sich nicht darauf verlassen!

Mein Tipp: Fangen Sie schon früh an, das Kind Mengen vergleichen zu lassen und gehen sie spielerisch auf die Differenz ein. Legen Sie zum Beispiel mit dem Kind zwei Reihen, eine mit Gummibärchen, eine mit Bonbons und üben sie diese einander zuzuordnen.

Ein Gummibärchen – ein Bonbon. Das Kind soll lernen zu erkennen, ob es gleich viele sind und wenn nicht, wo das „Gleich“ aufhört! Es ist dabei nicht wichtig, dass die Reihen abgezählt werden, der Fokus liegt auf dem Unterschied!

Es gibt noch weitere Stolpersteine für Kinder beim Rechnen lernen.

Ihre

Christine Strauß-Ehret

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Brigitte
Super Konzept

Liebe Eltern,
ihr seid hier richtig, wenn ihr Hilfe für Euer Kind braucht, das mit dem Rechnen Probleme hat. Ich hatte zwei rechenschwache Kinder. Mein Sohn hat seine mittlere Reife absolviert. Bei ihm kannte ich das Würfelhauskonzept noch nicht. Bei meinem Sohn ist es uns, mit viel Hilfe von einer Dyskalkulietrainerin (Grundschule), und später mit kompetenter Nachhilfe gelungen ihn durch das Schulsystem zu bringen.
Bei meiner Tochter bin ich zum Glück auf das Würfelhauskonzept gestoßen. Sie ist in der 2. Klasse und wir haben an Weihnachten in der 1. Klasse mit dem Würfelhauskonzept begonnen. Ich war damals verzweifelt, da ich die Problematik ja schon von meinem Sohn kannte. Innerhalb von 4 Wochen hat meine Tochter ein Zahlenverständnis für den Zahlenraum bis 10 aufgebaut und konnte normale Aufgaben ohne Platzhalter rechnen. Im Moment beherrscht sie den Zahlenraum bis Einhundert und kann Platzhalter Aufgaben lösen. Sie baut ein richtiges Zahlenverständnis auf. Mit Hilfe der Videos von Christine bringe ich ihr alles bei. Natürlich gibt es auch bei uns manchmal Frust und gefühlte Rückschritte. Nur nicht den Mut verlieren. Ihr werdet aber belohnt. Plötzlich geht es dann wieder 2 Schritte vorwärts. Ich bin so dankbar, dass es Christine und das Würfelhauskonzept gibt. Ich kann es Euch nur empfehlen. Vor allem habe ich den Vergleich durch meine beiden Kinder. Das Würfelhauskonzept ist der viel bessere und erfolgreichere Weg.

A
Antje Bernert

Die Materialien sind sehr hilfreich, um die Lernaufgaben zu Veranschaulichen.

M
Martina von Moos
Super Lerntechnik

Mit dem Würfelhauskonzept hat mein Sohn das Rechnen gelernt. Die Lerntechniken der Volkschulen passen nicht für alle Kinder. Bei uns war es so. Mit Würfelhaus hat mein Sohn spielerisch, visuell und motiviert rechnen gelernt. Wir wenden auch den Kurs Schreibvermögen an, den ich sehr weiterempfehlen kann. Mit der Unterstützung von Christine ist unser Sohn auf einem guten Weg in der Schule. Herzlichen Dank.

D
Dagmar
Einfach toll

Das Würfelhaus ist großartiges Konzept! Mein Sohn hatte kein Mengenverständis - dank des Würfelhauses konnten wir das schnell nachholen. Mittlerweile hat er sehr viel Selbstbewusstsein entwickelt und Mathe lieben gelernt! Vielen Dank!

C
Christine Miribung
Super

Dank des Würfelhaussystems hat unsere Tochter die Mengen besser erfasst und seitdem ist Mathematik fast zu ihrem Lieblingsfach geworden