Über uns

Hallo,

mein Name ist Christine Strauß – Ehret.

Wie Sie als Leser selbst und wie die jetzigen Erst- und Zweitklässler, lernte auch ich vor langer Zeit das Rechnen an der ortsansässigen Grundschule Mit viel Spaß an der Mathematik zählte ich die Rechenaufgaben fleißig an den Fingern, Unbemerkt von den damaligen Grundschullehrkräften verfestigte ich somit das Zählen und geriet – wie einige andere Kinder auch – in eine Sackgasse.

Heute weiß ich, dass zählendes Rechnen ein umfassendes Verständnis für Mengen verhindert, welches auch durch fleißiges Übungen von Rechenaufgaben (bei denen eigentlich nur das Zählen nicht aber das Rechnen geübt wird) nicht erarbeitet werden kann.

Oft entsteht daraus eine regelrechte Abneigung gegenüber der Mathematik und ihren Inhalten.

Als ich mein Lehramtsstudium begann, studierte ich neben weiteren Fächern auch Grundschulmathematik. Ich stürzte mich auf diese Herausforderung. Zwei Examensarbeiten zum Thema Mathematik und die Anfänge des heutigen Würfelhaus®-Konzeptes entstanden daraus.

Inzwischen bin ich schon einige Jahre als Förderschullehrerin im Dienst an einer Grundschule. Das Thema „Verstehendes Rechnen ohne Zählen“ steht im Mittelpunkt meiner täglichen Arbeit am Kind. Besonders die präventive Arbeit mit dem Würfelhaus®Konzept befriedigt mich sehr, denn durch diese Arbeit können massive Rechenschwächen verhindert werden. Kinder mit Rechenschwächen gibt es viele. In jeder ersten Klasse besitzen etwa ein Drittel aller Kinder kein gesichertes Mengenverständnis. Sie sitzen regelrecht in der „Zählfalle“. Diesen Kindern gilt deshalb mein ganzes Mitgefühl und Verständnis. Sie möchte ich sagen hören: „Ich kann gut rechnen“ und „Ich rechne gerne“. Hierin liegt meine Berufung und Lebensaufgabe.

Christine Strauß – Ehret im März 2010

Zuletzt angesehen