Zufriedenheit ist lernbar!

„Träume nicht vom Leben – sondern lebe deinen Traum.

Einfach alles ist möglich, wenn man sich erstmal traut.“

Jan Wilsker (2014) Auszug aus Songtext zu DU it!‚Alles ist möglich‘

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben?

Lebenszufriedenheit ist vermutlich die bisher am meisten untersuchte Messgröße in der positiven Psychologie – auch deshalb, weil sich in vielen Studien gezeigt hat, dass sie eng mit vielen weiteren positiven Konsequenzen (z.B. mehr Selbstwertgefühl, Kreativität, physische Gesundheit, eine funktionierende Partnerschaft u.v.m. einhergeht).

D.h. Zufriedenheit ist nicht nur ein Ziel, sondern durchaus auch ein Mittel; sie kann Weg und Ziel zugleich sein. Denn letztlich ist nicht das Erreichen einzelner Ziele das, was uns zufrieden macht. Wir sind viel mehr als nur ein ‚Ziel‘, das verwirklicht wird. Es geht essentiell um die Erfahrung der ‚geistigen Freiheit‘,die uns befähigt, uns in unser Leben hinein zu entspannen und Freude am kreativen ‚Lebensspiel‘ zu haben.

Welche Menschen sind zufrieden und was macht eigentlich Lebenszufriedenheit aus? Und – ist Zufriedenheit lernbar?

Hunderte wissenschaftliche Studien zum Thema ‚subjektives Wohlbefinden‘ haben gezeigt:

  • 50% unseres subjektiven Wohlbefindens sind genetisch vorbestimmt
  • 10% unseres Wohlbefindens hängen von externen Faktoren ab (Lebensort, Gesundheit, etc.)
  • 40% bleiben damit in unserer Hand

„40% unseres persönlichen Wohlbefindens können wir dadurch beeinflussen, wie wir uns konkret verhalten und wie wir über unser Land, unsere Gesundheit, unsere Partner – sowie Gott und die Welt – denken und fühlen.

Aus diesen Ergebnissen lässt sich eine Aufforderung der Übernahme von Selbstverantwortung für unseren eigenen Zufriedenheitsgrad ablesen. Es ist sicher ‚einfacher‘, die Lebensumstände für das gesamte eigene Wohlbefinden verantwortlich zu machen, als einen gesunden Grad an Selbstverantwortung zu übernehmen. Zielführend im Sinne von ‚gesund‘ ist dies jedoch keinesfalls und kann im schlimmsten Fall zu Depressionen und psychosomatischen Krankheiten führen. Denn wer sich stets als ‚Opfer‘ der Umstände sieht, kann die eigene ‚schöpferische‘ Kraft nicht sehen, fühlen und als Ressource nutzen!

„Für nachhaltigen Erfolg musst Du bereit sein, 100% Verantwortung für das Erleben deiner Wirklichkeit zu übernehmen!“

Zufrieden ist, wer lernt selbstverantwortlich zu handeln, sich für sich selbst achtsam zu engagieren und ggf. auch ‚neue Wege‘ zu gehen, z.B. durch die Etablierung neuer Verhaltens- und Denkmuster. Hierauf zielt auch der Begriff ‚‚Empowerment‘ ab: ein Begriff, der in den letzten Jahren in Schulen im Kontext der Diskussion ‚Lehrergesundheit – Gesundheit im System Schule‘ Eingang findet und auf die Fähigkeit eines Menschen abzielt, seine soziale Lebenswelt und sein Leben selbst zu gestalten und sich nicht gestalten zu lassen“.

Impulse:

  • Wann haben Sie das letzte Mal jemandem die Schuld für Ihre Gefühle gegeben? Was wäre, wenn Sie dafür 100 % in die Verantwortung gehen?
  • Was tun Sie bewusst jeden Tag für Ihre Zufriedenheit? Und was fehlt Ihnen noch?
  • Betrachten Sie sich im Spiegel: Körperhaltung, Gesicht, Augen? Verändern Sie diese Haltung positiv und beobachten Sie, wie sich das anfühlt. Was könnten Sie generell verändern?

Kinder die mit dem Selbstwirksamkeitskurs Du!iT konfrontiert werden, lernen früh, wie Körper und Gefühlszustand miteinander zusammenhängen, sich gegenseitig bedingen. Sie erfahren über wirksame Übungen Achtsamkeit, erproben sich in Empathie und beginnen über die persönliche Zielsetzung mit der bewussten Mitgestaltung ihres Lebens.

So wie Nadine, deren Ziel es ist mutiger zu werden…

 

 

 

Ihre

Christine Strauß-Ehret

 

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